Thilo Schneider, Zwangsversteigerung,

Geld im Ausland – so machen es die Reichen und Großen

Du kannst Dich vielleicht auch noch zurück erinnern, als 2005 die EU-Zinsrichtlinien in Kraft getreten sind. (European Savings Tax Direktive, ESD) Es geht halt darum, dass jeder EU-Bürger, der auch nur einen Cent im Ausland (im europäischen Ausland) investiert oder versucht hat sein Kapital zu verstecken, besteuert wird. Diese Regelung gilt in allen Mitgliedsstaaten unter anderem auch in San Marino, Andorra, Lichtenstein, Schweiz und die britischen Kanalinseln.
Allerdings gilt diese Regelung nur für Bürger, die ihren Wohnsitz natürlich innerhalb der EU haben. Hast Du Dich bereits aus Deutschland abgemeldet, dann kannst Du den EU-Zinsrichtlinien beruhigt den Rücken kehren. Hier zu liest Du vielleicht nochmal den Beitrag “Endlich keine Steuern zahlen – Abmeldung aus Deutschland”.

Darüber hinaus leitet auch noch die kontoführende Auslandsbank Daten von dem Anleger (Wohnsitz und Identität) an das Heimatland weiter. Somit ist jedem klar, dass es bei dieser Anlage um Dich geht. Verstecken geht also nicht.
Gehst Du allerdings hin und schaust über den Tellerrand Europas hinweg, dann entsteht die Problematik der Kontrollmeldung einer kontoführenden Auslandsbank fast nicht. Hierfür gibt es jede Menge Staaten bzw. Banken in gewissen Staaten, die keine Mitteilung Deiner Daten an das Heimatland vornehmen.

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